FlexNOx-Demo

Optimierung und Erprobung einer Feuerung mit Brennstoffstufung zur Stickoxidminderung
#Biomassefeuerung
#Wärme
#Minderung von Treibhausgasen und Umwelteffekten
#Rest- und Abfallstoffe
#Biomasse-Hybrid-Heizungskonzepte
#Flexibilisierung
#Mess-/Steuerungs-/Regelungstechnik
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FKZ-Nr.:
03EI5493
FlexNOx-Demo ist das Folgeprojekt vom Vorhaben "FlexNOx" und hat die Weiterentwicklung der Brennstoffstufung zur Stickoxidminderung als übergeordnetes Ziel. Dabei sollen einerseits Versuche im Dauerbetrieb einer Anlage im Feld durchgeführt werden und andererseits die Brennstoffflexibilität (Primär- und Reduktionsbrennstoff) erweitert werden.
Bislang gibt es keine adäquate technische, marktverfügbare Lösung für die Stickoxidminderung in dezentralen Feuerungsanlagen. Insbesondere in holzverarbeitenden Betrieben wird eine solche Lösung jedoch dringend benötigt, denn die Verfeuerung von gestrichenem, lackiertem oder beschichtetem Holz, aber auch von Spanplatten, Sperrholz oder verleimten Holz ist teils mit hohen Stickoxidemissionen verbunden. Nicht zuletzt mit Blick auf die Diskussionen um Grenzwertüberschreitungen bei NOx und Feinstaub ist die Luftreinhaltung eine vordringliche Aufgabe. Dies spiegelt sich auch in den regelmäßigen Verschärfungen der gesetzlichen Vorgaben zu Emissionen wider, z.B. in der 44. BImSchV. Darüber hinaus ist mittelfristig zu erwarten, dass in der 1. BImSchV, die bislang keinen Grenzwert für Stickoxide aufführt, ein Grenzwert eingeführt wird. Betreiber und Hersteller entsprechender Feuerungsanlagen stellt das vor große Herausforderungen.
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Der Fokus bei UMSICHT liegt bei AP 2 (Brennstoffflexibilisierung). In FlexNOx wurde als Primärbrennstoff Spanplattenreste und als Reduktionsbrennstoff Erdgas genutzt. Nun sollen in FlexNOx-Demo zunächst in AP 2.1 Versuche mit weiteren Primärbrennstoffe (Stroh und Landschaftspflegematerial.) durchgeführt werden. Anschließend werden auch weitere Reduktionsbrennstoffe (Holzstaub und Pyrolysegas) getestet. Hierfür wird zunächst in AP 2.2 die Anlage bei UMSICHT umgebaut und anschließend in AP 2.3 Versuche mit den neuen Reduktionsbrennstoffen durchgeführt. Darüber hinaus finden in AP 3 ökologische und ökonomische Bewertungen sowie in AP 4 projektbegleitende Recherchetätigkeiten statt. Bei AP 1 (Feldtests) unterstützt UMSICHT den Projektpartner Endress, da der Fokus hier aber bei Endress liegt wird das dort genauer beschrieben.

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Der Fokus bei Endress liegt bei der Durchführung der Feldtests im Rahmen von AP 1. Hier muss zunächst eine Automatisierung der Anlage mit der Brennstoffstufung in AP 1.1 erfolgen. Anschließend finden in AP 1.2 Vorbereitungen für die Feldtests statt, in welchem unter anderem die Versuchsanlage entwickelt und aufgebaut wird. Daraufhin können in AP 1.3 die Feldtests durchgeführt werden. Insgesamt soll dabei die Anlage über zwei Heizperioden für mindestens 1.200 Stunden im Dauerbetrieb getestet werden. Endress wird außerdem in den vorher beschriebenen Arbeitspaketen 2, und 3 unterstützen.

Partner 03EI5493A

Fraunhofer UMSICHT, Standort Sulzbach-Rosenberg
Abteilung Clean Combustion and Process Heat

Pin IconAn der Maxhütte 1, 92237 92237 Sulzbach-Rosenberg

Projektleitung:
Niklas Gebhard
Phone Icon +49 9661 8155-622
Mail Icon niklas.gebhard@umsicht.fraunhofer.de

Weitere Ansprechperson:

Dr.-Ing. Martin Meiller +49 9661 8155-421 martin.meiller@umsicht.fraunhofer.de

Partner 03EI5493B

Endress Holzfeuerungsanlagen GmbH

Pin IconIndustriestraße 18, 91593 Burgbernheim

Projektleitung:
Markus Heese
Phone Icon +49 98 43 / 93 63 48 – 0
Mail Icon markus.heese@endress-feuerungen.de

Weitere Ansprechperson:

Andreas Hamberger +49-(0) 9843 936348-0 andreas.hamberger@endress-feuerungen.de Tim Heese 49 98 43 / 93 63 48 – 0 tim.heese@endress-feuerungen.de